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Rennbericht aus Oschersleben

Liebe Sponsoren, liebe Freunde

Bereits am Mittwochabend mussten wir uns auf den Weg machen nach Oschersleben zur German Speedweek. Wir starteten im Rahmenprogramm des 8h-Rennens der Endurance Weltmeisterschaft.
Am Donnerstag ging es bereits los mit 2 freien Trainings. Das erste Training lief ganz gut und wir konnten unsere Rundenzeit bereits verbessern gegenüber dem Vorjahr. Das 2. Training mussten wir dann auslassen, wegen einer Ellbogenverletzung von Michi. So nutzen wir die Zeit, um uns das Geschehen von aussen anzuschauen.
Die Qualis am Freitag liefen ganz gut. Da wir die neuen Reifen für die Rennen aufsparen wollten, sind wir mit einem Satz alten Reifen gefahren. Wir holten uns den 12. Startplatz von 24 Gespannen und wieder die 2. schnellste Zeit der F2 World Trophy.
Am Samstag Mittag war das Sprintrennen über 12 Runden auf dem Programm bei ca. 32 Grad Aussentemperatur. Der Start lief nicht optimal. Einige 1000ccm konnten uns noch bis zur ersten Kurve schnappen. Leider wurde das Rennen wegen einem Überschlag von Smits/Verhagen bereits nach 3 Runden abgebrochen und es kam zu einem Neustart über 9 Runden.
Auch bei diesem Start waren wir machtlos gegen die starken 1000ccm-Gespanne und wir mussten bis zur ersten Kurve einige Plätze hergeben. Aufholjagd war angesagt. Bis wir dann endlich wieder vorbei waren, ist natürlich das schnellere Feld davon gezogen. In der letzten Runde fuhren wir dann nochmals unsere schnellste Rundenzeit und wir beendeten das Rennen auf dem 2. Platz der World Trophy und auf dem 12. Gesamtrang.
Da Bachmaier/Wechselberger einen Ausfall hatten, konnten wir sogar in der Gesamtpunktetabelle wieder auf den 2. Platz vorrücken (trotz zwei nuller)!
Am Sonntag, wieder bei ca. 34 Grad Aussentemperatur stand das „harte“ 20-Runden Rennen auf dem Programm. Und mal wieder mussten wir uns nach dem Start fast zu hinterst einordnen. Doch über die lange Renndistanz haben wir uns vorsichtig wieder nach vorne gekämpft. Durch diese sehr heissen Temperaturen haben die Reifen sehr früh angefangen abzubauen, weshalb wir unsere Rundenzeiten vom Vortag nicht über die ganze Distanz durchziehen konnten. Nachdem wir uns wieder auf unsere Startposition vorgekämpft hatten, fuhren wir ein ziemlich einsames Rennen. Mit Schlussrang 2 in der World Trophy und dem 11. Gesamtrang waren wir aber mehr als zufrieden!
Alles in allem war es ein fantastisches Wochenende! Schön war natürlich auch, dass wir wieder Unterstützung von unseren Lieblingsschraubern Hubert und Jürgen hatten! Und danke an Sonja, Ruedi und General für die Unterstützung vor Ort!
Übrigens, das Bolliger Team Switzerland hat unsere TT-Motoren zurück in die Schweiz geführt, damit Ruedi diese wieder herrichten kann für das nächste Jahr. Natürlich ein riesen Dankeschön auch an das Bolliger Team, sowas ist nicht selbstverständlich!
In 3 Wochen geht es bereits zur Finalrunde nach England. Dort wartet eine ganz andere Herausforderung auf uns. Es ist für uns eine komplett neue Strecke. Ausserdem fahren wir zusammen mit der Britischen Meisterschaft - zwar separat gewertet - aber in einem Rennen. Es sollen 42 Gespanne zugelassen werden in den Qualis und nur 32 Gespanne dürfen dann zum Rennen starten. Wir wissen, wie es bei den Engländern zugeht. Da wird eine Qualifikation nicht einfach werden mit 600ccm! Doch wir sind hochmotiviert, auch dort einige 1000ccm-Gespanne hinter uns zu lassen!

Bis bald Eure Delta s